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BU-Pension, PVASozialgericht

1 Beiträge | 1.11.2009 - 20.1.2011
Als noch relativ junger Senior (58+), leider mit Arthrosen usw. seit längerer Zeit arbeitslos bzw. häufig im Krankenstand, habe ich versucht, eine BU-Pension zu bekommen. Da wurde mir vorerst von der PVA vorgehalten, mein "Leidensdruck würde nicht besonders groß sein" da ich weder Analgetika noch Spritzen bekomme. Mir wären Arbeiten im Sitzen ständig vollschichtig zumutbar.
Das war mir völlig unverständlich. Röntgen mit deformierenden Gonarthrosen, die nun einmal bei längerem Sitzen schmerzen, habe ich vorgelegt. Es stimmt, daß ich nur selten im Akutfall Analgetika nehme, und zwar wegen schlechter Nierenwerte. Allerdings nehme ich seit Jahren Physiotherapie in Anspruch, was ich auch vorgelegt habe. Es ist mir völlig unverständlich, daß jemand der sich - salopp gesagt - heißen Gatsch auf die Haut schmieren läßt, weniger "Leidensdruck" haben sollte als jemand, der Tabletten einnimmt oder Spritzen bekommt. Was das Sitzen betrifft, habe ich inzwischen eine MRT machen lassen, das einen auf den Beinnerv drücken Bandscheibenvorfall nachweist. Nach dem Patientenbericht des Spitals entspricht das genau den von mir vorgebrachten Schmerzen im Sitzen. Ich verstehe nicht, warum mein Leidensdruck geleugnet wurde und ich als ein Art Simulant dastehen.

Ich habe dagegen geklagt und leider nochmals Pech gehabt: Ich kam in Wiener Neustadt durch die Zufallszahlen der Zuteilung zu einer Abteilung mit einer - höflich gesagt - restriktiven Judikatur, dh Anträgen wird nicht stattgegeben, die Gutachten der Sachverständigen sind nicht nachvollziehbar, vorgelegte Befunde und Privatgutachten nützen nichts, das Verfahren zerstört bereits eineinhalb Jahre meines Lebens.

GENUG GEJAMMERT. Ich suche Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, am besten natürlich auch im Raum Wiener Neustadt, um uns gegenseitig zu informieren - für Nachrückende vielleicht schon VOR den ersten Untersuchungen, speziell bei psychiatrischen und arbeitspsychologischen SV und um uns endlich einmal auf die Hinterfüße zu stellen - und Institutionen, die uns dabei unterstützen, ebentuell bei der Einrichtung einer Art unabhängigen Wahrheitskommission über die Behandlung durch PVA, manche SV und Richter/innen.
Wir Senioren dürfen uns nicht alles widerspruchslos gefallen lassen!

 



20.1.2011 16:39
hallo schnauz
falls es noch interessant ist, ich habe i-pension bekommen. mit gutachten vom neurologen und psychiater und 6 wochen kur in klagenfurt für seelische gesundheit. dazu bin ich noch immer im beratungszentrum in einer gruppe. das war und ist noch immer muß, ansonsten ist nichts mit der pension


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