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Versicherung in der Pension

5 Beiträge | 14.8.2007 - 27.10.2009
Würde gerne über folgendes Eure Meinungen hören: Würdet Ihr in der Pension noch eine Ab- und Erlebensversicherung abschließen, also eine Versicherung wo Risiko und Sparen vereint ist? Oder würdet ihr eine reine Risikoversicherung (Ablebensversicherung) abschließen und die Prämien-Differenz lieber sicher auf einem Sparbuch ansparen? Bin schon auf Eure Meinungen gespannt.

 



16.8.2007 13:19
Immer trennen
Die Frage ist fast unabhängig vom Alter. Ich würde Risiko und Sparen immer trennen. Bei der Risiko-Ablebensversicherung kannst Du dann wirklich die Leistungen und die Prämien sehr gut vergleichen. Mit dem Rest des Geldes suchst Du Dir eine für Dich geeignete Sparform. Aktioen und Anleihen sind ja eher für langfristigen Kapitalaufbau geeignet, vielleicht solltest Du das Geld schnell verfügbar auf einem Sparbuch oder mittels Bundesschatz (www.bundesschatz.at) parken.
25.9.2007 10:27
Risiko und Sparen trennen
Ich würde das auch immer trennen. Die Versicherungsberater haben damit natürlich keine Freude, weil die Provision halt viel höher ist, wenn statt monatlich 30,- Prämie für Risikoversicherung vielleicht 150,- für Ab- und Erleben eingezahlt wird.
21.1.2008 14:38
Privat Vorsorge, nein danke, niemals
Die kleingedruckten Klauseln halten mich ab jemals eine solche Versicherung abzuschließen. Im Klar-verständlichen-Text heißt es: nur wenn die Geschäftsgebahrung es erlaubt werden die Zahlungen mitsammt den Zinsen ausgefolgt. D.h. wiederum, wenn die Versicherung überhaupt noch geschäftsfähig ist, dann bekommt man bestenfalls den betrag den man einbezahlt hat netto ohne Zinsen. Meine Meinung ist, wenn der Staat für mich als Pensionist kein Geld mehr hat (Zusammenbruch) dann gibt es vermutlich schon lange vorher keine zahlungsfähige Versicherung und mein Geld hat sich irgendwo "aufgelöst" und ist weg. Deshalb Vorsicht mit voreiligen Abschlüssen!
23.1.2008 11:56
Gutes Argument,
das mit dem Zusammenbruch des Staates. Aber die Frage ist ja eher, ob man ohne Zusammnebruch des Staates (wovon wir ausgehen wollen) nicht doch noch was mit dem bisschen Geld machen sollte, das übrig bleibt.
27.10.2009 15:06
Hr
Hängt sicher auch vom Alter und vom Willen ab, jemanden zu Begünstigen. Wenn man es nur für die Verzinsung tut, war es in den letzten Jahren recht sicher, allerdings ist man oft auch länger gebunden und dann spricht nur mehr das Vererben und nicht das Sparen dafür. Wenn man das Geld nur für Zinsenerwerb anlegen will, ist die Lebensversicherung für ältere Personen wegen der Bindungsdauer nicht mehr sinnvoll, da ist es besser das Geld kurzfristig bei seriösen und großen Banken anzulegen. Angesichts der derzeit sehr niedirgen Zinsen, spricht vieles dafür das Geld einfach auszugeben.


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